Am Ganztagsgymnasium Osterburken wurde der Biologieunterricht dank des Einsatzes von Herrn Bauer bereichert. Der Landwirt aus Hohenstadt, der u.a. auch eigene Bioeier produziert und vermarktet, besuchte mit zwei Hühnern das GTO. So war es für die Klasse eine willkommene Abwechslung außerhalb des Klassenzimmers den Körperbau der Vögel aus der Nähe zu betrachten und auch die Kenntnisse über angemessene Haltungsbedingungen von Nutztieren der Lernenden zu erweitern. Genaueres schildert hier ein Schüler:

Coronabedingt auf erneut etwas andere Weise fand in diesem Jahr die 1. Elternbeiratssitzung des Ganztagsgymnasiums Osterburken (GTO) statt. Schulleiterin Regina Krudewig-Bartel gab nach einer kurzen Begrüßung durch den Elternbeiratsvorsitzenden Sven Feiler den Anwesenden grundlegende Informationen. Im Schuljahr 2021/22 werden im GTO 555 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. 65 Schülerinnen und Schüler bereiten sich momentan in der JG2 auf das Abitur 2021 vor. 67 Schülerinnen und Schüler sind aktuell in Jahrgangsstufe 1. Der Schwund bei den Schülerzahlen ist durch Ängste wegen Corona, dem weitgehend ausgefallenen Informationstag, den allgemeinen Trend zu G9 und dem schwachen Geburtenjahrgang zu erklären. Angesichts des Förderunterrichts im gebundenen Ganztag ist das GTO trotz seines G8 eigentlich eine G8plus-Schule – die Sorgen seien daher unbegründet, so Frau Krudewig-Bartel. Auch haben einige Schülerinnen und Schüler trotz eingehender Beratung das vergangene Schuljahr nicht wiederholt, sondern die Schule verlassen. Die hohe Zahl an Preisen (140) im Schuljahr 2020/21 belegten dabei jedoch die erfolgreiche Arbeit im Homeschooling am GTO.

Drei neue Lehrkräfte verstärken das Kollegium. Frau Denise Diemer wurde mit Biologie, Chemie und Latein dem GTO zugewiesen. Mit Frau Katja Ludwig (Sport weiblich, Geographie) verstärkt eine ehemalige Nebenlehrerin jetzt dauerhaft das GTO-Kollegium. Frau Ellen Kirchgeßner (Mathematik, Sport weiblich, Ethik) wird ab dem 1.1.2022 am GTO arbeiten. Frau Silivia Gloth aus Moldawien wird neue Schulsozialarbeiterin und ist im Gegensatz zur ausgeschiedenen Schulsozialarbeiterin, Frau Anne Geyer, nur für das GTO zuständig. Beratungslehrer Andreas Link ist auf eigenen Wunsch nach Mosbach versetzt worden. Marina Wiznerowicz, die momentan noch in Adelsheim zugeteilt ist, wird die Stelle der Beratungslehrerin am GTO zur Gänze übernehmen.

Frau Krudewig-Bartel erläuterte im Anschluss das Hygienekonzept der Schule. Alle Schülerinnen und Schüler sollen am Präsenzunterricht teilnehmen. Zum Fernbleiben bedarf es einer glaubhaften ärztlichen Bestätigung, dass die Schülerin bzw. der Schüler schwer erkranken kann bzw. dessen Angehörige. Der Antrag der Eltern muss durch die Schulleitung genehmigt werden.

Das Abstandsgebot sei weiterhin streng einzuhalten. Das Tragen von medizinischen Mund-Nasenbedeckungen ist in den Klassen und den Innenbereichen nötig. Am 18. Oktober endet die Maskenpflicht am Platz. Im GTO herrschen nach wie vor ein Wegesystem zur Trennung der Klassenstufen und eine Einbahnstraßenregelung an den Treppen. Der 20-minütige, durch kurzen Gong angekündigte, Lüftungsrhythmus hat sich eingespielt und bleibt bestehen. Diese Stoßlüftung wird durch die innerschulischen Strukturen gut gewährleistet. In den Innenräumen wurde die Lüftungsanlage weiter verbessert und an die Vorgaben angepasst.

Pro Woche wird jeweils am Montag, Mittwoch und Donnerstag zur ersten Stunde getestet. Ein Selbsttest zuhause ist generell untersagt. Ständige Stundenplanänderungen sollen die Testungen auf alle Fächer verteilen, um einseitige Belastungen einzelner Fächer zu verhindern. Die Schulleiterin verwies auf den enormen Aufwand, dem nur bislang ein positiver Test gegenüberstand. Die Testung beschäftigt zwei volle Kräfte im Sekretariat und eine Lehrkraft. Der Impffortschritt erleichtert die Lage, ca. 30% der Schülerinnen und Schüler sind geimpft, mit steigender Tendenz in höherem Alter.
Der schulische Test gilt als Nachweis der regelmäßigen Testung auch für private Veranstaltungen. Der Schülerausweis, der im Sekretariat ausgestellt werden kann, gilt als Testnachweis.

Bei einem positiven Befund muss die gesamte Klasse für fünf Tage bei täglicher Testung komplett abgesondert werden. Sie nimmt an keinen jahrgangsübergreifenden Aktivitäten mehr teil. Ein Abstand untereinander im Klassenzimmer ist nicht erforderlich. Gesang und Musizieren im Musikunterricht ist bei mit mindestens zwei Metern Abstand möglich. Sportunterricht ist ohne Maske ist wieder möglich mit Ausnahme von Hilfestellungen durch den Lehrer. Förderunterricht und AG´s sind in Präsenz möglich.
Der Schichtbetrieb in der Mensa entfällt. Die 5. und 6. Klassen werden zum Selbstschöpfen trainiert. Ihr Mittagessen wird aus Gründen der Entzerrung in die 6. Stunde gelegt. Der Kioskverkauf ist weiterhin zulässig.

Bis zum 01.02.2022 sind Klassenfahrten und Ausflüge nur im Inland erlaubt. Die Klassenlehrer planen momentan die Landschulaufenthalte, die im zweiten Halbjahr durchgeführt werden. Auslandsfahrten finden wahrscheinlich nicht statt, da das Land für etwaige Stornokosten nicht aufkommen wird, die Planung aber jetzt bereits erfolgen müsste. Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern ist mit Zustimmung der Schulleitung möglich, die Arbeit im Rahmen der Bildungspartnerschaftsarbeit ist wieder zulässig. Sonstige Veranstaltungen sind unter 3G – Bedingungen möglich. Das gilt auch für die wieder anlaufende traditionelle Awasa – Spendenaktion (Wanderung, Weihnachtsmarkt). Die Terminierung der Wanderung liegt in diesem Jahr in der Verantwortung des Klassenlehrers. Der Zeitraum ist zwischen dem 11. und 29. September. Das Bogy – Praktikum wird wieder stattfinden. Die Verpflichtung der Schüler, eine GFS pro Schuljahr zu halten, wurde erneut gestrichen. Die Schüler können freiwillig eine GFS halten.

Das Abitur wird wieder zum regulären Termin geschrieben. Die mündlichen Abiturprüfungen werden wieder an zwei Tagen stattfinden. In der Masse sind alle Prüfungen mit den notwendigen Taktungen an einem Tag nicht zu schaffen. Die Abiturfeier mit Zeugnisübergabe wird wie im letzten Jahr am Ende des Schuljahres liegen. Es wird zum Februar 2022 eine neue Schulhomepage geben. Zur Verbesserung der Auffindbarkeit von Inhalten wurde für ein neues Layout eine Firma aus Buchen beauftragt.
Wenn ein Schüler krank ist, sollte die Schule morgens benachrichtigt werden. Die schriftliche Entschuldigung muss am dritten Tag vorliegen. Auf Nachfrage ging Frau Krudewig-Bartel auf den Schulneubau ein. Der Neubauantrag ist erfolgreich beschieden. Das notwendig werdende Baumfällen steht bevor, der Baubeginn ist für nächstes Frühjahr vorgesehen.

Am Ende der Elternbeiratssitzung fanden die diesjährigen Wahlen statt. Sven Feiler wurde einstimmig zum Vorsitzenden des Elternbeirats wiedergewählt. Die weiteren Wahlen verliefen ebenfalls jeweils einstimmig. Stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende wurde Kathrin Sebastian. In den erweiterten Vorstand wurden gewählt: Michaela Alba, Denise Amann, Silke Eitelwein, Alexander Rodrigues und Wolfgang Weber. Zu Mitgliedern der Schulkonferenz wurden Denise Amann, Wolfgang Weber und Denise Zimmermann, bestimmt. Zu Stellvertretenden Mitgliedern der Schulkonferenz wurden Andrea Stahl, Sandy Walch und Alexandra Watzal. Zu Kassenprüfern für die SMV wurden Gabriela Bobaru und Denise Zimmermann gewählt.

Zuletzt wurden einige Termine bekannt gegeben. Am 20. Oktober ist ein Informationsabend zur Berufsorientierung des DHBW Mosbach und Bad Mergentheim geplant. Der Eltern-Informationsabend und Workshop zum Thema „Klartext reden“ zur Alkoholprävention in Familien wird am Dienstag, den 16. November 2021 um 19.00 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und –Importeure e. V. unter der Schirmherrschaft von Alois Gehrig stattfinden. Am 23. und 24.11 ist der Informationsabend der Klasse 5 zum Thema „Lernen lernen“ vorgesehen. Der Elternsprechtag ist am 11. Februar 2022 ab 14 Uhr.

„Geh deinen ganz eigenen Weg. Finanziell unabhängig mit super Karrierechancen.“ Damit verbindet man ein Studium an der Dualen Hochschule von Baden-Württemberg (DHBW) in Mosbach.

Die Schulleiterin des GTO, Oberstudiendirektorin Regina Krudewig-Bartel, konnte zu einer Veranstaltung im Rahmen der Berufsorientierung Diplom-Pädagogin und Studienberaterin Janine Berger und Luca Fleckenstein von der DHBW Mosbach, sowie zahlreiche Gäste begrüßen. Ihr Dank galt dem Vorbereitungsteam unter Studienrätin Vera-Katharina Heeg und Studiendirektor Sven Auerbach und allen an der Veranstaltung Beteiligten.

Janine Berger und Luca Fleckenstein, einem Studenten des Maschinenbaus und der Verfahrenstechnik, der bei der Osterburkener Firma AZO seine praktische Ausbildung absolviert, gewährten aus erster Hand Einblicke in Theorie und Praxis des dualen Studiums.
Für Luca Fleckenstein stand sein Interesse an einem dualen Studium schon früh fest. Ein studienbegleitender Praxisanteil ermögliche Einblicke in den „echten“ Berufsalltag. Zudem verdiene man bereits Geld und brauche in den Semesterferien nicht zu arbeiten. Die Dozenten, die oftmals langjährige Mitarbeiter in ihren Firmen seien, stünden für Fragen jederzeit zur Verfügung. Die familiäre Art der Ausbildung erleichtere die Arbeit. Der Fokus liege auf einem stets praxisnahen Vorgehen und die allzeitige Anwendbarkeit. Die ersten drei Semester seien intensiv. In den Unternehmen würden in der Praxisphase den Studierenden Projektarbeiten mit begleitenden Versuchen zugeteilt. Zugleich durchlaufe man in den Unternehmen alle Abteilungen, um sich ein vollumfängliches Bild des Ausbildungsbetriebs zu machen. Zum Teil fachfremde begleitende Vorlesungen sollen ein realistisches Bild auf die Situation und die Möglichkeiten in Unternehmen aufzeigen. Das Land oder die EU fördern zudem Auslandsaufenthalte an den diversen Partnerhochschulen. Auch die internationalen Partner schicken Leute an die Standorte des DHBW. An Kursen für die Austauschstudenten können auch deutsche Studierende, die dann als Mentoren fungieren, teilnehmen. br> Janine Berger umriss in ihren Ausführungen die wesentlichen Aspekte eines Studiums an der DHBW und gab einen Überblick über das Innenleben der Dualen Hochschule. Das Studium beginne jedes Jahr am 1. Oktober. Die Einschreibung an der Hochschule sei mit dem Abschluss eines Ausbildungsvertrages Formsache und könne bis Ende September erfolgen. Die Unternehmen reservierten sich im Vorfeld Studienplätze an der dualen Hochschule und suchten deutlich früher Studierende gemäß ihres Bedarfs. Man müsse sich frühzeitig um einen Dualen Ausbildungsplatz bemühen und das Angebot sondieren. Neben einer Betrachtung der eigenen Fähigkeiten sei eine Betrachtung von außen sinnvoll. Im Vorfeld seien für den beruflichen Erfolg die nötige Ausbildung und Zusatzqualifikationen zu klären. Hilfreich seien hierbei das BOGY-Projekt und die (außer)-schulischen Angebote zur Berufsinformation. Baden-Württemberg verfüge über insgesamt neun regionale Angebote zur Berufsberatung im dualen Bereich.

Das duale Studium selbst gestaltet sich in jeweils sechs mal drei Monate jeweils abwechselnd in Theorie und Praxis in Kursen von zirka dreißig Studierenden. 1000 Unternehmen stünden als regionale Praxispartner zur Verfügung, insgesamt seien es 10000 in Baden-Württemberg. Daran erkenne man auch das wachsende Ansehen des dualen Studiums, das mit einem Bachelor- oder Masterabschluss ende. Trotz acht Stunden Arbeit pro Tag inklusive Vor- und Nachbereitung sei die Abbrecher- oder Durchfallquote dieses stark im Vorfeld durchstrukturierten Studiums sehr gering. Der Theorieblock alleine ersetze 3,5 Jahre an einer normalen Fachhochschule. Im Gegensatz zur Universität erfolge eine sofortige Spezialisierung, die das Vorziehen gewisser Studieninhalte erlaube.
Das Studium, das von den Universitäten vollumfänglich anerkannt wird, ende definitiv nach drei Jahren. Im vierten bis sechsten Semester stehen vermehrt wissenschaftliche Arbeiten im Vordergrund. In jedem Fall brauche man ein gutes Zeitmanagement. Doch auch die praktische Schulung und Anwendung komme nicht zu kurz. Zwei Partner stehen an der Schule und am Unternehmen für die Studierenden als Mentoren bereit. Gemeinsame Projektarbeiten von Studierenden, Schule und Unternehmen seien Usus. Die Unternehmen bekommen einen Praxisplan, damit sie mit den Studierenden gewisse Themen und Aspekte durchgehen können. br> Die DHBW ist international ausgerichtet und hat ein eigenes Auslandsamt. Das vierte Semester kann mit Zustimmung der Unternehmen an rund 80 Partnerhochschulen stattfinden.br> Darüber hinaus ermöglicht die umfangreiche Nutzung digitaler Angebote der Hochschule die Einbeziehung externer Dozenten zur Optimierung der Ausbildung.

Die DHBW in Mosbach und Bad Mergentheim bietet im Bereich Technik und Wirtschaft 27 Studiengänge an. Viele Angebote beziehen sich auf BWL als Studiengang mit diversen Spezialisierungsmöglichkeiten und neun spezifischen Studienvertiefungen. Ebenso wie die Wirtschaft könne die DHBW flexibel auf wirtschaftliche Veränderungen reagieren.
Eine Übernahmequote von über 85% bestätigt den Erfolg des Konzepts. Die Unternehmen sehen das Duale Studium als Personalentwicklungsinstrument. Junge Leute bleiben in Region und werden oftmals zu langfristigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wie aber bekommt man einen Studienplatz? In jedem Fall müsse man herausstechen. Die erste Kontaktaufnahme erfolge oft über Berufs- und Ausbildungsmessen, auf denen man schnell Ansprechpartner findet. Eine solche Messe wird auch am GTO veranstaltet werden. Bei dieser aufgrund der besonderen Situation um Corona schulinternen Veranstaltung am 8. April 2022 haben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 und der zehnten Klassen die Möglichkeit, sich mit den Unternehmen „bekannt zu machen“. Eine perfekte Bewerbung sei aber nötig. Hilfreich sei in jedem Fall das Angebot des Probearbeitens, damit habe man einen Fuß in der Tür des Unternehmens. Auf der Bewerberbörse „Dual Match“ könne man zeitlich befristet das eigene Profil für interessierte Unternehmen hinterlegen – eine Ergänzung zur eigenen Aktivbewerbung. Am 17. November findet ab 8.30 Uhr der DigiDay statt: Unternehmen präsentieren an diesem Tag in Kurzvorträgen ihre Plätze und Ausbildungsabläufe. Interessierte haben die Möglichkeit, Zeitfenster zu buchen und nach einer Anmeldung den ersten Kontakt herzustellen. Studiendirektor Sven Auerbach dankte den Vortragenden und Studienrätin Vera-Katharina Heeg für die gelungene Veranstaltung bzw. Organisation des Abends. Im schooleigenen Moodle-Bereich zur Berufsorientierung findet sich eine Linkliste mit Partnern und Kontaktmöglichkeiten. Die Präsentation werde ebenfalls dort eingestellt werden.

Den Pressebericht kann hier online nachgelesen werden Geh deinen Weg (NOK-Zeit)

Die NOK-Zeit berichtete am 27.10.2021 über die Vorbereitungen für den GTO-Neubau. Der Artikel kann online hier nachgelesen werden: Link zum Artikel bei nokzeit.de.

In dem Artikel heißt es:

"(...) Um den Baubeginn aufgrund einer möglicherweise ungünstigen Wetterlage im Frühjahr nicht zu gefährden, sind bereits jetzt vorbereitende Arbeiten notwendig. Deshalb werden in den Herbstferien die Rodungsarbeiten für das spätere Baufeld erfolgen. Diese sind nur außerhalb der Vegetationszeit zwischen Anfang Oktober und Ende Februar möglich. Im Rahmen der Arbeiten wird der Baum- und Buschbestand an der Hemsbacher Straße entfernt. (...)"
Quelle: siehe oben.

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