Mit persönlichen Bestleistungen im Sprint, Hochsprung und Wurf beim Kreisentscheid in Buchen hatten sich die Leichtathleten des Ganztagsgymnasium Osterburken knapp für das Landesfinale im Floschenstadion in Sindelfingen qualifiziert. Im Wettbewerb gegen baden-württembergische Kaderathleten wurden sie am Ende 5. von den acht qualifizierten Teams.

„Mehr war nicht drin angesichts dieser hochklassig besetzten Konkurrenz“, urteilten die Betreuer Herbert Zemmel und Daniel Kurfiss. Die besten Athleten des Wettbewerbs aus Mannheim, Tübingen oder Ludwigsburg warfen den Ball 75 m weit, sprangen über 6 m im Weitsprung und rissen sie die Hochsprunglatte erst bei 1,80 m. Nur einer der GTO-Mittelstufenschüler ist in einem Leichtathletikverein aktiv. Die technischen Unterschiede in der Leistungsspitze zwischen den ausgebildeten Leichtathleten aus den Zentren Baden-Württembergs und den Sportschülern aus Osterburken waren offensichtlich.

Ziel der Bauländer beim Wettbewerb war deshalb auch nicht ein vorderer Rang, sondern die Punktzahl vom Kreisentscheid zu übertreffen, was auch gelang, weil am Ende des langen Wettkampftags die Staffel mit Matteo Iannello, Nick Götzinger, Antonios Papantoniou und Justus Geiger in Sindelfingen 1 ½ Sekunden schneller war als in Buchen. Das Staffeltraining auf der Stadionbahn in Osterburken hatte sich also bezahlt gemacht.

An ihre Bestleistungen heran reichten zu Beginn des Wettbewerbs Johannes Knoblach und Nick Götzinger mit 2:22 min und 2:25 min im 800m-Lauf. Beim anschließenden Ballwurf warf Erik Kühling mit 52,50 m knapp persönlichen Rekord, deutlich unter seinem Bestwert vom letzten Jahr blieb dagegen André Sebert mit 51,50 m.

Im 75m-Sprint verlor das Team dann die meisten Punkte im Vergleich zum Kreiswettbewerb. Mit 9,28 s und 9,89 s. waren Justus Geiger und Matteo Iannello bei Gegenwind jeweils mehr als eine halbe Sekunde langsamer als in Buchen. Das Team lag damit auf Rang 7 im Teilnehmerfeld.

GTO-Spitzenathlet Geiger riss die Latte an der Hochsprunganlage dann erst bei 1,70 m, Knoblach bei 1,50 m. Mit übersprungenen 1,65 m und 1,45 m verpassten beide somit nur knapp die Einstellung ihrer persönlichen Rekorde. Die meisten Punkte im Teilnehmerfeld gut machten die Gymnasiasten im Kugelstoßen: Jonas Frankenbach und André Sebert stießen ihr Gerät auf für sie gute Weiten von 11,48 m und 11,19 m. Die Mannschaft rückte damit auf Rang 5 vor, der knapp verteidigt wurde im Weitsprung, in dem in ihren letzten Versuchen Sebert 5,31 m und Iannello 4,70 m weit sprangen.

In der abschließenden 4*75m-Staffel liefen die Bauländer mit 37,13 s dann die viertschnellste Zeit des Teilnehmerfelds und sicherten sich den 5. Platz. Ein großer Erfolg am Ende des Schuljahres für das GTO mit der Perspektive für das Team, im nächsten Jahr in ähnlicher Besetzung in der gleichen Altersklasse noch einmal antreten zu können.

Weitere aktuelle Beiträge