Zum Schuljahresende fanden turnusgemäß für die Jahrgangsstufe 1 des Ganztagsgymnasiums Osterburken (GTO) die Studienfahrten statt. Auch in diesem Jahr ging es unter anderem auch wieder nach Lovran in Istrien (Kroatien). Begleitet wurden die in diesem Jahr 32 Schülerinnen und Schüler von den Lehrern Renate Henneberger und Christian Göckel und von der Begleitperson Susanne Winkel, eine ehemalige GTO-Lehrerin im Ruhestand

Am ersten Tag (Sonntag) unternahm die Gruppe in Lubljana einen Stadtrundgang mit einem gemeinsamen Frühstück in der malerischen Hauptstadt Sloweniens, deren Architektur und Kultur noch stark durch die Zeit der Habsburger im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert geprägt ist. Am nächsten Tag stand die Besichtigung des Naturparks der Plitvicer Seen auf dem Programm. Eindrucksvolle klare türkisblaue Seen, rauschende Wasserfälle und eine in jeder Hinsicht eindrucksvolle Landschaft begeisterten sowohl die Schüler als auch die Lehrer. Einen starken Kontrast dazu bildeten die noch immer deutlich sichtbaren Spuren des Bürgerkrieges von 1991. Am Dienstag besuchte die Gruppe im Rahmen einer Panoramaschifffahrt mit Badegelegenheiten bei traumhaftem Wetter die Inseln Krk und Cres. Während der Fahrt genoss die Gruppe landestypische kulinarische Spezialitäten. Am Abend folgte dann ein Stadtrundgang in der Küstenstadt Opatija mit anschließender 8 km langer Nachtwanderung entlang der Uferpromenade zur Unterkunft. Die Häuser in Opatija erinnern ebenso wie die in Lubljana noch an die alte Habsburger Zeit des beschaulichen Städtchens. Am nächsten Tag ging es mit einer Besichtigung von Triest zu einem kleinen Abstecher nach Italien. Dort informierten sich die Teilnehmer über die Stadtgeschichte und die Bedeutung Triests im Laufe der Jahrhunderte. Die anschließende Freizeit wurde zum Einkaufen oder der Besichtigung des römischen Theaters vor Ort genutzt. Der Rückweg bot Gelegenheit zu einem Besuch des alten Piratenstädtchens Piran in Slowenien. Am letzten Tag in Istrien besuchte die Gruppe noch die malerischen Küstenstädtchen Rovinj und Porec, wo es interessante Häfen zu bestaunen gibt. Die warmen und sonnigen Abende an der Adria aber nutzten Schüler wie Lehrer zu ausgedehnten Besuchen der Innenstadt von Lovran und dem Schwimmen im Meer bzw. weiteren sportlichen Aktivitäten. Am letzten Tag (Freitag) wurde die Heimfahrt zu einer Stippvisite in der Mozartstadt Salzburg genutzt. Die Gruppe blickt insgesamt auf sechs sehr ereignisreiche, spannende und lehrreiche Studientage zurück.

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