600.000 Schüler. 7000 Schulsieger. Seit 60 Jahre messen sich die Schülerinnen und Schüler im Vorlesewettbewerb und sollen in der Bücherwelt prägende Erfahrungen machen.

Auch am Ganztagsgymnasium Osterburken (GTO) traten die insgesamt sechs Klassensieger vor die Jury, um zu ermitteln, wer die nächste Ebene des bundesweiten Wettbewerbs erreichen würde. Im Rahmen der Klassenentscheide hatten sich Josephine Geiger, Patrizia Löwe, Christin Carle, Mira Specht, Lena Brell und Hannah Kraus für das Rennen um den Schulsieg qualifiziert.

Die Teilnehmerinnen hatten zunächst drei Minuten Zeit, ihre Mitschüler und Mitschülerinnen mit einem vorbereiteten Lesevortrag zu begeistern. Vorgelesen wurde aus bekannten und weniger bekannten Werken der Kinder- und Jugendbuchliteratur. Die Zuhörer lauschten gebannt, wenn die abenteuerlustige Ronja Räubertochter oder die freche Lotta zum Leben erweckt wurden. Anschließend galt es, mit Otfried Preusslers „Die kleine Hexe“ die Lesefähigkeiten weiter unter Beweis zu stellen. Der Rabe Abraxas und die gar nicht nette Muhme Rumpumpel mussten aus den Buchstaben „herausgelesen“ werden.

Schnell wurde klar, dass es die Jury nicht leicht haben würde, denn die Teilnehmerinnen lieferten sich ein enges Rennen. Studiendirektor Uwe Rossa (Stellvertretender Schulleiter), Oberstudienrätin Annette Hils (Wettbewerbsbeauftragte am GTO), Bibliothekarin Henrike Hügel, Lilly Jost von der Schülermitverantwortung (SMV) und Karin Olliges-Heidl (Vertreterin des Elternbeirates) entschieden sich letztlich für den Vortag von Josephine Geiger aus der 6a, die mit einer Urkunde und weiterem Lesestoff belohnt wurde. Als Zweitplatzierte überzeugte Mira Specht (6b) und freute sich ebenfalls über einen Buchpreis.

Jetzt drückt die Schulgemeinschaft des GTO Josephine für den Kreisentscheid im kommenden Januar die Daumen und hofft auf eine erfolgreiche Teilnahme.

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