Sehr geehrte Eltern,

aus gegebenem Anlass erhalten Sie heute einen weiteren Elternbrief, in dem wir Sie über den letzten Stand bezüglich der Sanierung des GTO informieren möchten.

Unser Schulträger, der Neckar-Odenwald-Kreis, hat umfangreiche Maßnahmen in Auftrag gegeben, die sich sowohl mit der Sanierung der Außenhülle des Gebäudes als auch mit einem auf das pädagogische Konzept des GTO abgestimmten Raumkonzepts nach heutigen Anforderungen beschäftigten, um im gleichen Zug erforderlich werdende Verbesserungen im Gebäudeinneren realisieren zu können. Dabei sind Erkenntnisse gewonnen worden, die für den weiteren Fortgang von zentraler Bedeutung sind.

Bei einer so großen Sanierungsmaßnahme musste selbstverständlich auch eine Schadstoffuntersuchung durchgeführt werden, um die Anforderungen an den Ausbau vorhandener Bauschadstoffe und deren Entsorgung fachlich zu begleiten. Dabei hat der Gutachter verschiedene Stoffe gefunden, von denen zwar aktuell keine Gefährdungen ausgehen, die aber bei einer Sanierung des Gebäudes unter Beachtung besonderer Arbeitsschutzvorschriften auszubauen wären. Dies ist nach Erkenntnissen der Fachingenieure nur in einem großen Bauabschnitt möglich. Dazu wäre eine komplette Räumung der Schule während der Sanierung und die Errichtung von teuren Ersatzklassenräumen in Containern notwendig.

Da dies nicht nur einen zusätzlichen Zeitaufwand bedeuten würde, sondern auch zu erheblichen Mehrkosten führen würde, wird der Schulträger nach einer außerordentlichen Sitzung des Schul-, Kultur- und Partnerschaftsausschusses am 18.02.2019 dem Kreistag, der am 20.02.2019 in Mosbach tagt, vorschlagen, alle erforderlichen Schritte für einen Neubau einzuleiten, weil er die ursprünglich geplante Sanierung des Hauptgebäudes für nicht realisierbar hält.

Auch unserer Meinung nach bietet ein Neubau definitiv Vorteile. So ist der qualitative Mehrwert eines Neubaus gegenüber einem teilsanierten Gebäude unbestritten. Das gilt sowohl für die Gebäudestruktur wie auch für dann optimierte Raumgrößen, funktionale Zusammenhänge, die Barrierefreiheit, die Gebäudehülle sowie die technischen Anlagen und sämtliche einzelnen Bauteile. Ein energetisch optimiertes Gebäudekonzept ließe zudem die Energie- und Betriebskosten deutlich sinken. Hinzu käme ferner, dass der Neubau ohne größere Beeinträchtigung des laufenden Schulbetriebs realisiert werden könnte.

Soweit für heute zum jetzigen Stand der Planungen. Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich selbstverständlich gern an uns wenden.


Mit freundlichen Grüßen

Regina Krudewig-Bartel, OStD’in
Schulleiterin

Uwe Rossa, StD
stellv. Schulleiter


Dagmar Heckmann
Elternbeiratsvorsitzende

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