Der Staat G-Topia hat die nächste Hürde genommen. Insgesamt fünf Parteien treten zur Parlamentswahl an. Beim Auftakt des Wahlkampfs stellten diese nun den Bürgerinnen und Bürgern G-Topias ihre Vorstellungen, Parteiprogramme und Kandidaten vor.

Demokratie in Bewegung (DIN) - bei uns stimmt die Chemie – diese von Antonia Knoblach und Isabell Wölfl gegründete Partei geht mit ihrem Spitzenkandidaten Lukas Geng ins Rennen. Sie besteht aus 22 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7, 8 und der JG 1 und dem Lehrer Andreas Link. Die Partei hat ihren Schwerpunkt im Umweltschutz. So fordert sie ein Zertifikat für Fahrradfahrer und will Projekte im Rahmen der Schule für den Umweltschutz unterstützen. Daneben tritt sie für die Entwicklung direktdemokratischer Elemente ein. So soll es nach einer Sammlung von ausreichend Unterschriften Volksabstimmungen und darüber hinaus einen Wunschbriefkasten geben. Sie möchte ferner Gesprächskreise zur Verbesserung der Debattenkultur, einen Mindestlohn und eine zurückhaltende Polizei. Die Bürger sollen nach ihren Wünschen arbeiten können. Eine Jobbörse, eine Unterstützung von Jungunternehmern mit Startkapital, die Stärkung von Kultur und Bildung und gemeinsame Aktivitäten im Rahmen einer Happy Hour am Tagesende stehen ebenfalls auf der Agenda der jungen Partei.

Die Partei Demokratisch – Sozial – Liberal (DSL) – Wer braucht Glasfaser? - unter ihrem Spitzenkandidaten und Vorsitzenden Christoph Geng fordert die Freiheit für alle Bürgerinnen und Bürger, eine staatliche Sicherung der Bevölkerung und eine Förderung von Unternehmen. Die insgesamt 21 Schülerinnen und Schüler aus JG 1 wollen die Arbeitslosigkeit bekämpfen, ein Internet für alle, eine geringe Steuerbelastung und eine Reduktion der Steuererhebung. Eine moderate Mehrwert- und Einkommenssteuer soll den Staat finanzieren.

Die Freien Demokraten G-Topias (FDG) treten mit ihrem Vorsitzenden und Spitzenkandidaten Patrick Prechtl, sowie mit 17 weiteren Schülerinnen und Schülern aus den 10. Klassen bei der Wahl an und haben bereits Vorstellungen über die personelle Besetzung im Falle ihrer Regierungsübernahme. Sie sind eine Vereinigung liberal denkender politisch interessierter Menschen. Sie wollen Schulden vermeiden, die Meinungsfreiheit sichern und Vollbeschäftigung fördern. Dazu sollen unter anderem regionale Unternehmen und Start-Ups gefördert werden. Eine Umverteilung sollte es nur zur Vermeidung sozialer Spannungen geben, der Schutz des Privatvermögens steht bei ihnen im Vordergrund. Die Grenze der Steuerbelastung soll daher in der Verfassung auf 25% für Privatpersonen und 12,5% für Unternehmer gedeckelt werden. Der Staat soll den Bürgerinnen und Bürgern, die immer gearbeitet haben, eine Rente in Höhe von 40% ihres Nettoverdienstes garantieren und den Einwohnern G-Topias ein gutes Leben ermöglichen. In diesem Zusammenhang sollen Staatsüberschüsse an die Bevölkerung ausgeschüttet werden. Ein funktionierender Rechtsstaat soll durch eine gut ausgestattete und bezahlte Polizei gesichert werden, die den personellen Umfang von 3% der Gesamtbevölkerung haben soll.

Die Lohn-Wirtschafts-Partei (LWP) - Wir schreiben Geschichte - unter ihrem Vorsitzenden Janis Heidt und ihrem Spitzenkandidat Christian Langewellpott fordert einen gerechten Lohn für den Grundbedarf, Gleichheit für alle, Demokratie, Sicherheit und eine staatliche Garantie der Freiheit der Bürger. Die bisher acht Mitglieder vor allem aus der 9. und 10. Klasse wünschen sich, dass allen Bürgerinnen und Bürgern der Staat Spaß bringt.

Die Partei der Freiheit (PDF) – mehr als eine Datei – tritt unter ihrem Vorsitzenden und Spitzenkandidaten Eric Martaler an. Die Partei hat bereits ein Schattenkabinett gebildet. Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5,6,9 und 10 fordern 0% Steuern für für Bürgerinnen und Bürger, dafür aber eine Besteuerung der Importe und des Mülls von Unternehmen. Freies W-Lan für Ehrenamtliche und Fahrverbote für private Schubkarren stehen ebenfalls in ihrem Programm. Gefordert werden ebenso ein Nachteilsausgleich für kleinere und jüngere Leute, ein flächendeckender Mindestlohn und eine Liberalisierung des Eherechts.

Präsident Bassit Agbere zeigte sich über das vielfältige Parteienangebot sehr erfreut. Er vertraue der demokratischen Gestaltungskraft der Parteien durch den Wettbewerb. Auch Vizepräsident Lukas Schupp begrüßte die große Auswahlmöglichkeiten und die deutlich unterscheidbaren Politikansätze. Auch von dem großen Interesse der Bürgerinnen und Bürgers von G-Topia am Wahlkampf zeigte er sich begeistert.


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