Viele positive Erfahrungen der GTO Jazzer in Kooperation mit externen professionellen Musikern bei den GTO Jazz Symposien und Probetagen haben vor fünf Jahren dazu geführt, dass der Hohenloher Kultursommer mit einem Festival der besonderen Art Nachwuchs bekam.

Auf Initiative von Gernot Ludwig, des damaligen Leiters der GTO Jazzensembles, wurde 2014 das Nachwuchsfestival „UpBeat-Hohenlohe“ ins Leben gerufen. Zusammen mit Marcus Meyer (Geschäftsführer des Hohenloher Kultursommers) und Johannes Ludwig (Saxofonist in Köln) wurde unter dem Dach des national beachteten Klassikfestivals „Hohenloher Kultursommer“ die Idee des neuen Formates verwirklicht.

Das Konzept ist von Anfang an unverändert: Junge professionelle Jazzbands von (inter)nationalem Niveau kommen an eine Schule in Hohenlohe oder direkt angrenzenden Gebieten, arbeiten dort zwei Tage intensiv mit Schülern und spielen als abschließenden Höhepunkt ein Festivalkonzert in einer der vielen wunderbaren Spielstätten des Hohenloher Kultursommers, wobei die zuvor gecoachte Schülerband als Vorgruppe auftritt.

Das Gründertrio freut sich, dass sich die Publikumsresonanz konstant weiterentwickelt hat. Letztes Jahr durfte zwei Mal ein "Ausverkauft"-Schild an der Tür hängen.

„UpBeat-Hohenlohe“ leistet sowohl Aufbau- und Motivationsarbeit an der Basis direkt an der Schule als auch Spitzenförderung bei den talentierten jungen Profimusikern Deutschlands. Durch diese Kombination hat UpBeat-Hohenlohe in den vergangenen Jahren einen besonderen Stellenwert in der regionalen und nationalen Kulturlandschaft erreicht.

Das GTO unterstützt das Festival als Kooperationspartner logistisch und bei der Planung. Die Bedeutung dieser Kooperation für den Kultursommer zeigt sich auch anhand der Tatsache, dass beim 6. Festival 2019 erneut ein GTO Ensemble teilnimmt.

Bei der 6. Staffel des Festivals 2019 nimmt wieder eine GTO-Jazzcombo teil. Profipartnerband ist das Quartett Janning Trumann 4.

Das Janning Trumann Quartett spiegelt den Klang einer jungen aufstrebenden Generation von Jazzmusikern wieder. Das Zusammenspiel des Kölner Ensembles steht für couragierten Aufbruch und den Wunsch, über vormalige Horizonte hinauszugehen. Janning Trumann und seine Mitmusiker Lucas Leidinger (Piano), Florian Herzog (Kontrabass) und Thomas Sauerborn (Schlagzeug) zeigen Gestaltungswillen, der sich aus intensiven Interaktionen speist und beweist, dass eine Band viel mehr ist als die bloße Summe ihrer Mitglieder. So tranzendieren die jungen Musiker den Geist des Jazz überzeugend in die Gegenwart. Sie bewahren nicht die Asche, sondern schüren die Glut.

Am 5. April beginnen die Musiker mit einem Werksattkonzert für interessierte Schüler ihren Workshop am GTO. Danach stehen zwei Tage intensive Probearbeit an. Die Rhythmusgruppe der Bigband, verstärkt durch zwei Trompeten, eine Posaune und ein Saxophon, wird neben vielen praktischen Tricks auch noch ein kleines Konzertprogramm erarbeiten. Am Samstag, 6. April 2019 wird dann in der für heimelige Konzerte perfekten Pachthofscheune in Forhtenberg-Ernsbach um 19.00 Uhr das Konzert von Janning Trumann 4 beginnen mit der GTO-Combo als Vorband.

Ein wichtiger Grund für die hohe Qualität der GTO Jazzensembles sind die hochmotivierenden Probephasen mit Experten, die am GTO schon Standard sind. Hier zahlt sich die jahrzehntelange Tradition der GTO Jazz Symposien sowie die tolle Vernetzung mit der nationalen Spitze im Bereich des jungen Jazz massiv aus.

Die Begeisterung aller bisher am Festival teilnehmenden Schülergruppen übertrifft die hohen Erwartungen noch weit. Diese Zusammenarbeit von Schulbands und Profis ist ein wegweisendes Projekt, über das sich noch viele Schülergenerationen in Hohenlohe und in den angrenzenden Gebieten freuen dürfen. Ganz besondere Anerkennung gebührt der sehr großen finanziellen Unterstützung vieler Firmen aus Hohenlohe. In diesem Jahr sind die Sparkassen des Hohenlohekreises sowie aus Schwäbisch Hall-Crailsheim, die Stiftung Würth und die unermüdliche Unterstützerin von kultureller Arbeit mit Schülern, die Firma Paul Kleinknecht mit im Boot. Diese Unterstützer haben erkannt, dass kulturelle Bildung ein zusätzlicher wichtiger Standortvorteil für eine Region ist.

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