Mit „Ein Fisch namens Uschi oder Die Reise in einem gelben Unterseeboot“ wird es diesmal maritim!

Die Herren Leinemann (Silas Hirning, 9c) und Hollerbach (Malte Blaha, 10b) haben beide jeweils nichts (wirksames) gegen ihren Mitbewohner im Altenheim. Leittragende dieses Duells der Debilen sind unter anderem die schwer engagierte Schwester Angelika (Dorothea Krauth, Jg1) und der Heimkurpfuscher Dr. Trivago (Tim Winkelhöfer, 10b), die sich auf ganz spezielle Art gegen die alten Krücken zu wehren wissen. Neben ihnen leiden die anderen Heimbewohner, vertreten durch Trude Rusch (Melanie Bittner, 10c), denen ihr schöner Lebensabend und –wille (böswillig) geraubt wird.

Nicht besser ergeht es der Köchin Roberta LaBoeuf (Lisa Schmierer, Jg1), einer heißblütigen Französin, die sich unter Zuhilfenahme ihrer Utensilien für die unverschämt-groben Vorwürfe der Alten (schlagkräftig) revanchieren will und die Putzfrau Hertha Kawotzky (Madlin Berg, 10b bzw. Vanessa Zschiesche, Jg2), die in einer Endlosschleife den Dreck der anderen wegräumen müssen. Unterstützt werden die Damen von Nico, einem Praktikanten (Benjamin Laier, 10b), für den sein noch junges Leben nichts Erfreuliches bereithält, der aber durchaus einige Überraschungen im Köcher hat.

Eines Tages erhält der alte Otto Hollerbach Besuch von seiner Tochter Martina (Franka Scheffel, Jg1) und seiner Enkelin Luzie (Marlene Egner, 8d), die aber gar nicht glücklich ist. Luzies heißgeliebter Goldfisch Uschi (Philipp Barginde, Jg2) ist bei einem gemeinsamen Toilettenbesuch „verloren gegangen“.

Da das Jammern der Kleinen selbst den unerbittlichsten Veteranen auf den Wecker geht, überwinden die beiden temporär ihre Abneigung und ziehen nunmehr an einem Tau. Und Eile ist geboten: nicht nur sie sind hinter dem dreist entflohenen Fisch her. Die Köchin würde aus dem Kleinen am liebsten eine schmackhafte Bouillabaisse machen, während der Doktor auf die Erschaffung eines Wundermittels aus ist. Und dabei schrecken sie vor wirklich nichts zurück!

Sie kapern ein altes U-Boot aus Hollerbachs mysteriöser Vergangenheit und machen sich daran, den kleinen Korallenbuntling zu finden. Mit ihrer Aktion verärgern sie allerdings die Klasse 8a (vertreten durch Lilly Jost und Sarah Mall, beide 7c), die das Boot besichtigen wollten, ohne die Vorgeschichte auch nur zu erahnen.

Und diese Vorgeschichte hat es in sich. Der junge Otto (Jeremias Edinger, 10b) und seine Jugendfreundin Elena (Tessa Herold, 9c) haben es wirklich faustdick hinter den Ohren. Gerade Elena verstand es in der Vergangenheit ihre Umgebung nachhaltig zu beeindrucken.

Und sie sind nicht die Einzigen! Alle suchen etwas, aber suchen sie tatsächlich den armen Fisch? Herr Hoppke (Ramon Staudt, Jg2) und Frau Scheidewind (Madlin Berg, 10b) gehen den Suchenden helfend zur Hand. Unterstützt werden sie von den Crew-Mitgliedern des U-Bootes Uli (Nina Stöffel, 8b) und Toni (Susanna Werner, 8b), die Kinder Leinemanns. Nicht ganz selbstlos agieren hingegen die Hochseefischerinnen Ineke (Lilly Jos, 7c bzw. Celina Frank, 10d) und Aneke Omsen (Jaqueline Klesel 10b), die aus der vertrackten Situation Kapital schlagen wollen. Mysteriös erscheint noch der Traumbote Fanfan (Claire Winkelhöfer, 7d).

Versenken die beiden Alten das Boot, weil sie sich mal wieder nicht einig werden? Finden alle, was sie suchen und sollten sie das überhaupt? Und was wird aus dem armen Fisch? Wird er am Ende zu Fischsuppe verarbeitet oder gar zu einem Medikament?

Tim Winkelhöfer führt die Musikregie, Klaus Winkelhöfer begleitet die Aufführungen am Piano. Fabian Ebelle (Licht und Ton), Michele Palesch (8a), Anna-Lena Bittner als Souffleusen und Lisa Schmierer und Franka Scheffel (beide Jg1) in der Maske leisten zum Gelingen des Projekts einen ebenso großen Beitrag wie Frau Münkel und Franziska Keilbach (10b) als Bühnenbildbauer. Nicht vergessen werden sollten dabei aber auch die zahlreichen Bühnenhelfer aus dem Ensemble, die Inspizienz Sabine Tröger und den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, insbesondere den Hausmeistern und Putzfrauen, ohne die dieser Erfolg nicht möglich wäre. Chapeau!