Zu einer Theateraufführung der besonders bissigen Art lädt die Theater-AG des Ganztagsgymnasiums Osterburken herzlich ein.

Verence, der König von Lancre möchte, um am Ende des Jahrhunderts des Flughundes als moderner Monarch zu gelten, internationale Beziehungen pflegen. Dazu lädt er alle möglichen Nachbarn zur Taufe seiner Tochter ein, darunter auch die Familie Elstyr aus Überwald. Diese aber haben ein Geheimnis der besonderen Art: sie sind blutsaugende Vampire, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Überwald haben sie bereits in ihrem Sinne umgestaltet: Menschen werden als Vieh gehalten.

Die Einladung sehen die Blutsauger nun als die Gelegenheit an, auch Lancre mit ihren Vorstellungen zu beglücken. Vielleicht wussten Verence und seine Frau Magrat Knoblauch einfach nicht, dass Vampire nur dann einen anderen Ort aufsuchen, wenn man sie ausdrücklich dazu einlädt. Der König ist dann auch schnell unter die Kontrolle der Finsterlinge gebracht.

Nun aber gibt es ein kleines Problem: Lancre verfügt über einen Schutz, den Hexenzirkel. Für diese spezielle Sorte Vampire, die auf Betreiben ihres Anführers ihre Schwachstellen gegenüber Knoblauch und heiligen Symbolen abgelegt haben, sollte dies aber kein unüberwindliches Problem sein.

Darüber hinaus liegt bei den drei Hexen des Zirkels einiges im Argen.

Elstyr ließ die Einladung an die mächtige Hexe Oma Wetterwachs wohlweislich stehlen, so dass diese sich – im Glauben, nicht eingeladen worden zu sein – schmollend und depressiv in eine Höhle zurückzieht. Ihre für Verence unerklärliche Abwesenheit führt zur Rekrutierung des omnianischen Priesters Hilbert Himmelwärts, der die Taufe durchführt. Die zur Taufe im Schloss erschienene Nanny Ogg hingegen ist viel zu gutmütig, um mit den Blutsaugern fertig zu werden und Magrat hat als Königin ihren alten Job als Hexe an den Nagel gehängt.

So liegt es an Agness Nitt, der Nachfolgerin Magrats, den Widerstand zu organisieren. Und sie ist mehr als sie zunächst erscheint: Da sie eine gespaltene Persönlichkeit besitzt (Agnes und Perdita), beißen die Vampire bei ihren Manipulationsversuchen buchstäblich auf Granit. Sobald eine Persönlichkeit hypnotisiert wird, treibt die andere an die Oberfläche. Ganz unerwartet erweist sich auch Hilbert Himmelwärts als unbeeinflussbar und damit letztlich als hilfreich.

Oma Wetterwachs, die unterdessen wieder aus ihrer Höhle hervor gekrochen ist, wird in ihrer ersten Konfrontation mit den Vampiren von den Elstyrs besiegt und gebissen. Die siegessicheren Blutsauger glauben nunmehr, dass die blutleere Oma, sobald sie wieder erwacht, selbst ein Vampir und somit eine getreue Vasallin sein wird. Statt dessen…. Nein, mehr wird nicht verraten. Kommen Sie ins GTO – Schultheater. Die Theater-AG freut sich auf Sie.

Zugebissen wird am 15. und 16. bzw. 22. und 23.7.2017, jeweils um 18 Uhr in der Aula des GTO. Einlass ist um 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden sind gerne willkommen.