Teilnehmer des Ganztagsgymnasiums Osterburken beim explore science-Wettbewerb mit einer monströsen Wurfmaschine

Entwerft und baut eine Apparatur, mit deren Hilfe ein handelsüblicher Tennisball möglichst genau in ein vorgegebenes Ziel befördert werden kann. So lautete die Aufgabenbeschreibung, mit der sich Thomas Noe und Lukas Grathwohl, zwei Schüler der Klasse 9c des Ganztagsgymnasiums Osterburken in den letzten Monaten intensiv beschäftigten.

Der Beitrag der GTO-Schüler: eine beeindruckend große WurfmaschineMit ihrer Wurfmaschine nahmen die beiden am explore science-Wettbewerb der Claus-Tschira-Stiftung am 20.6.2012 im Mannheimer Luisenpark teil, begleitet von ihren engagierten Eltern und NWT-Lehrerin Annette Hils.
Da das aus einer Dosenpyramide bestehende Ziel in einer Weite von bis zu zehn Meter und einer Höhe zwischen ein und drei Meter variieren konnte, musste der Ball eine ganze Menge „WUMS" haben. Dieses Problem wurde von den über 100 angetretenen Schülergruppen auf vielfältige Weise gelöst. Die unterschiedlichsten Modellvariationen waren vertreten von Armbrust bis Kanone, angetrieben vom Gymnastikband über gespannte Federn bis hin zu Luftkompressoren.
Das Modell der beiden GTO-Tüftler zeigte – wie sollte es anders sein - viele Parallelen zu einem römischen Katapult. Trotz guter Berechnungen und der Lagerung auf Stahlträger, was zu einem beachtlichen Gesamtgewicht von etwa 200 kg führte, gab es im ersten von zwei Durchgängen einige Probleme. Die dennoch erzielten zehn Treffer reichten daher nicht ganz aus um unter die besten zehn Mannschaften zu kommen. Doch weckte die beachtliche Gesamtgröße und die Art der Konstruktion nicht nur bei den vielen Zuschauern großes Interesse und Beachtung, sondern auch bei den Juroren. Diese belohnten daher die „monströse" Arbeit der beiden GTO-Schüler mit einem der drei Sonderpreise.

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