3. Preis beim Wettbewerb "kinetische Skulptur" im Rahmen der Explore Science – Erlebnistage im Luisenpark Mannheim

Erneut kann sich das GTO über Preisträger freuen. Mit dem 3. Preis beim Wettbewerb für weiterführende Schulen und 100 Euro wurden einige Mitglieder der "Tüftler, Bastler und Forscher AG" des GTO für ihren Einsatz bei den naturwissenschaftlichen Erlebnistagen der Klaus Tschira Stiftung im Mannheimer Luisenpark belohnt. Hannah Keller , Maja Zipf (beide 5b) , Maren Amon (5c) und Sebastian Bangert (5a) haben die große Kreativität junger Tüftler eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Explore Sciene will Kinder und Jugendliche unter anderem im Rahmen von Erlebnistagen an die Naturwissenschaften heranführen. In diesem Jahr fanden die Wettbewerbe mit insgesamt 100 weiterführenden Schulen und 2260 Schülerinnen und Schüler aus 72 Städten statt. Die Kinder konnten dabei aus verschiedenen Aufgabenfeldern (Bodybilder, Klappermühle oder Sisyphus) wählen. Das GTO-Tüftler-Team trat im 4. Aufgabenfeld an: Kinetische Skulpturen – die – analog dem Takt des Herzens – pulsierende Bewegungen ausführen sollten.

Es galt große Herausforderungen zu meistern. Viele Vorüberlegungen und Experimente waren von Nöten: Pläne waren zu zeichnen, Ideen zu sammeln und diese auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Dann mussten Modelle des Wettbewerbsbeitrags erstellt und auf seine Funktionsfähigkeit hin überprüft werden. Anschließend musste die Idee in eine Plexiglas- Konstruktion umgesetzt werden. Die dafür notwendigen Bearbeitungsschritte erforderten von den Tüftlern große Sorgfalt, Ausdauer und Geduld. Da tat eine Pause zuweilen auch ganz gut. Auch außerschulische Bereiche mussten genutzt werden, wie der Backofen der Familie B. Link. Die Tüftler waren über die gleichzeitige Stärkung mit Limonade glücklich.

So entstand eine Konstruktion, deren Herz durch einen batteriebetriebenen Motor angetrieben wird und eine kreisförmige Umdrehung ausführt. Diese erste Bewegung ist verantwortlich für alle weiteren Bewegungen. So drehen sich zum Beispiel die Augen unterschiedlich schnell in die entgegengesetzte Richtung. Die Ohren bewegen sich auf und nieder und eine umgestaltete Plastikflasche dient als Umlenkrolle und macht dank Perlenfüllung rauschende Geräusche im Hintergrund. Natürlich gab es auch leichtere Probleme bei der Endumsetzung, aber davon ließen sich die Bastler nicht abschrecken. Schnell wurden praktische Lösungen gesucht.

Die Lehrerinnenmutter Frau Kampert transportierte das fertige Werk nach Mannheim, Frau Hils und Frau Zipf, eine Schülerinnenmutter, begleiteten die Kinder zu ihrem großen Auftritt. Stolz waren die Tüftler, als der ein oder andere mit neugierigen Fragen sich die eigene Figur erklären ließ.

Doch erst richtig aufgeregt waren die vier, als sie der Jury die Figur vorführen mussten und sich den Fragen stellen durften. Da der verwendete Motor sich mit Mitteln der 5. Klasse nicht regulieren lässt, gehen die Bewegungen der Figur wirklich (sehr) schnell ...aber was soll man bei einer Figur vom GTO sonst erwarten? Am GTO bewegt sich was!

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