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Schüleraustausch Erasmus+

Unsere Schule hat eine langjährige Tradition und Erfahrung mit Austauschprojekten mit Partnerschulen im Ausland. Um die Jahrtausendwende nahmen wir zunächst am Comenius-Projekt mit europäischen Partnern aus mehr als 10 Ländern teil. Seit 2014 ersetzt das neue Erasmus+ Projekt-Format das Comenius-Projekt.

Das Erasmus+ Projekt ist ein multilateraler, themenzentrierter, europäischer Austausch von Schülerinnen und Schülern. Die Arbeitssprache ist Englisch. Unsere Projekte dauern jeweils 2 Jahre und haben ein zentrales Thema. Jede Partnerschule übernimmt einen Teilbereich des Projekts und forscht, untersucht und experimentiert zum eigenen Thema, plant verschiedene wissenschaftliche und kulturelle Aktivitäten und lädt die anderen europäischen Partner zur Präsentation des eigenen Subprojekts. Dabei organisieren unsere Partner ein kulturelles Programm, Exkursionen, Treffen vor Ort mit für das Projekt relevanten Wissenschaftlern, Politikern, Kulturschaffenden, etc.

Im ersten Projekt-Jahr sind unsere Schülerinnen und Schüler Gastgeber. Sie empfangen Gäste aus den anderen 5 europäischen Partnerschulen. Die Gäste wohnen 5 Tagen in den deutschen Familien. Tagsüber werden am GTO Projektarbeiten, Exkursionen, Sportaktivitäten und Präsentationen durchgeführt, am Nachmittag und Abend organisieren die deutschen Gastfamilien das Programm individuell.

Nachdem unsere 8-Klässler die Rolle der Gastgeber erfolgreich gemeistert haben, reisen sie in Klasse 9 ins Ausland zu unseren 5 europäischen Partnern. Dort wohnen sie in Gastfamilien und nehmen an dort an den Projekt-Aktivitäten aktiv teil.

Die Arbeit am Projekt während des Schuljahres und alle dazu gehörende Sitzungen, Recherchen, Übungen und das sprachliche kommunikative Training werden von Herrn OStR K. Kostadinov im Rahmen der projekteigenen Erasmus-AG organisiert und koordiniert.
Diese AG ist in unserem Schulcurriculum integriert und findet wöchentlich statt: 2 Stunden in der Klasse 8 und 1 Stunde in der Klasse 9.

Die zweijährige Projektarbeit unserer Schülerinnen und Schüler, das Herstellen und die Unterhaltung der Kontakte mit ihren Partnern und der anschließende Auslandsaufenthalt sind sehr produktive Phasen in der Schullaufbahn jedes Beteiligten. Teamfähigkeiten und interkulturelle Kompetenzen werden nachhaltig entwickelt. Oft werden noch lange nach dem Projektende die internationalen Kontakte, die unsere Schülerinnen und Schüler und ihre Familien gewonnen haben, gepflegt und intensiviert.

Seit 2015 ist das GTO die koordinierende Schule vom internationalen Erasmus-Team. Wir spielen eine zentrale Rolle in der Planung der neuen Projekte, in der Bewerbung bei der Europäischen Kommission, bei der Implementierung der internationalen Treffen und Schüler- und Lehrer-Mobilitäten, sowie bei der Evaluierung der Ergebnisse und den Endberichten.
Wir sind ein europäisches Team von 6 Partnerschulen:

  1. Ganztagsgymnasium Osterburken, Deutschland
  2. ITT G.Marconi, Padua, Italien
  3. Hultsfreds Gymnasium, Hultsfred, Schweden
  4. Sint-Leo Hemelsdaele 2, Brugges Belgien
  5. Halásztelki Hunyadi Mátyás Gimnázium, Halásztelek, Ungarn

Im Rahmen des Projektes von 2015-2017 absolvierte unser internationales Erasmus-Team ein sehr erfolgreiches Umweltprojekt (E.Y.E: Europe, Youth, Energy). Jede Partnerschule arbeitete an lokalen nachhaltigen Energiequellen. Das Ergebnis für unsere Schule war das Installieren einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach eines unserer Schulgebäude. Seitdem produzieren wir unsere eigene saubere Energie und reduzieren damit unsere Stromkosten.

Das Projekt von 2017-2019 war die logische Fortsetzung des E.Y.E.-Projekts und nannte sich S.P.E.E.D..
Im Rahmen dieses S.P.E.E.D.-Projekts haben alle Partner an einer gemeinsamen europäischen Firma gearbeitet, die eine E-Tankstelle auf dem GTO-Gelände betreiben soll. Den nachhaltigen Strom dafür liefert die Fotovoltaik-Anlage unserer Schule.

Das neueste Projekt heißt G.U.E.S.S. und hat als Hauptziel die Gründung eigener Schülerfirmen in jeder Partnerschule. In einer finalen Debatte in Englisch, die in Belgien geplant ist, soll die beste Schülerfirma prämiert werden.

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