Limes Projekt
... ein fächerübergreifendes Kooperationsprojekt zwischen u.a. dem Ganztagsgymnasium Osterburken, dem Römermuseum Osterburken und den Forstämtern
Die Schüler*innen ...
... laufen dabei den Limes ab, erfassen diesen mit GPS und markieren und dokumentieren dabei mögliche Wegpunkte
Dokumentation ...
... der Ergebnisse beim LImes-Projekt
Dokumentation
Eine weitere Gruppe ...
...kartierte den Baum- und sonstigen Vegetationsbestand, darüber hinaus aber auch weitere Gefahrenstellen, Grabungs- und Fundstätten.
Dokumentation

Die Klasse 7 c des Ganztagsgymnasiums ging in einem fächer- und gemeindeübergreifenden Limes-Kooperationsprojekt zwischen dem Ganztagsgymnasium Osterburken, dem Burghardt - Gymnasium Buchen, dem Römermuseum Osterburken und den zuständigen Forstämtern unlängst den Geheimnissen ihrer Region in Gestalt der römischen Grenzbefestigung in und um Osterburken sprichwörtlich auf den Grund und legte den Grundstein für eine weitere vertiefte öffentliche Beschäftigung.

Unter der Schirmherrschaft der Fächer Geographie und Biologie untersuchen die Schülerinnen und Schüler unter der Betreuung ihrer Lehrerinnen Frau Erning und Frau Eichinger, die die Kinder jeweils vier Stunden lang auf das Projekt vorbereiteten, das antike Baudenkmal und dessen Umgebung. In diesem Zusammenhang ergeht auch ein Dank an Dr. Jörg Scheuerbrandt vom Römermuseum Osterburken und Försterin Frau Hochstein für ihre freundliche Unterstützung.

Am Vormittag arbeiteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse gemeinsam im Gelände. Dabei wurde die Klasse in eine Biologie- und eine Geographiegruppe geteilt.Die Geographiegruppe lief den Limes ab, erfasste diesen mit GPS und markierte und dokumentierte dabei mögliche Wegpunkte bzw. Stellen, an denen das Bodendenkmal gefährdet ist. Die Biologiegruppe kartierte den Baum- und sonstigen Vegetationsbestand, darüber hinaus aber auch weitere Gefahrenstellen, Grabungs- und Fundstätten. Alle Ergebnisse wurden im Anschluss auf eine Karte mittels Tracks und Wegpunkten übertragen. Am Nachmittag erfolgte die Bearbeitung der Ergebnisse, die Erstellung von Plakaten und die Ausarbeitung der Gefährdungspotentiale nebst gemeinsamer Reflexion zu weiteren Maßnahmen zum Limesschutz, zu den Steigerungsmöglichkeiten der Attraktivität des Limes und den diesbezüglichen Möglichkeiten der Schule. In diesem Zusammenhang kamen von den Schülerinnen und Schülern zahlreiche Vorschläge: Neben der regelmäßigen Säuberung des Limes und seines Umfeldes sollte die Anbringung von Mülleimern an Parkplätzen erfolgen. Darüber hinaus könnte ein aktiver, forstwirtschaft-licher Schutz erfolgen. Die Aufforstung des Geländes durch Fichten sollte unterbleiben, zudem sollte Totholz entfernt werden. Schilder oder Wegweiser sollten Besucher auf den Limesverlauf hinweisen und diese davon abhalten, auf dem Limeswall zu wandern.

Neben der besseren Ausschilderung des Wegs zum Limes und des Limesverlaufs könnte man die Wege neben dem Limes teeren oder Pflastersteine legen. In und um Osterburken dürfte man den Limes stärker bewerben und vermehrt Führungen und Projekte für Schulklassen anbieten. Der Fachbereich Sport könnte einen Limes-Spendenlaufs (1km = 1 €) organisieren und einen Trimm-dich-Pfad entwickeln. In Deutsch wäre die Gestaltung von kleinen Informationsschildern für Besucher denkbar, die Kunst könnte Comics zur Entstehung des Limes und einen Skulpturenweg beisteuern. In Latein sollte man die Entstehung des Limes thematisieren und in Geschichte den Limes genau untersuchen. In der Geographie wären erweiterte Bodenuntersuchungen und -analysen entlang des Limes denkbar, deren Ergebnisse durch die Informatik über die Entwicklung von QR-Codes jederzeit abrufbar wären. Alle Beteiligten zeigten sich mit dem bisherigen Verlauf des Projekts, das sicher fortgesetzt wird, im Wesentlichen zufrieden, wobei Modifikationen noch erfolgen werden.

Für weitere Informationen können Sie hier die Projektpräsentation herunterladen (pdf   --    ca 5 MB).

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