Die Qualifikation zum Landesfinale hatten zu Beginn der Jugend trainiert für Olympia-Spielrunde im Dezember weder die GTO-Schülerinnen Michelle Eckstein, Pia Prochazka, Angelina Maksimov, Jana Alter, Emily Motz, Natalie Schmitt und Fiona Bauer noch ihr Betreuer Daniel Kurfiss erwartet. Im Baden-Württemberg-Finale in Friedrichshafen kämpfte das Team am Ende um den dritten Platz.

Nach erwartbaren Siegen beim Kreisentscheid in Adelsheim im Dezember hatte sich das Team beim Regierungspräsidiums-Finale im Februar in Walldorf mit einem überraschenden 5:4-Erfolg gegen das Hölderlin-Gymnasium Heidelberg durchgesetzt und sich für das Finale am Bodensee qualifiziert.

Gegner war hier unter anderem im März das Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach mit der Jugend-Nationalspielerin Wenna Tu. Die Spielerinnen aus der Schillerstadt wurden am Ende ungefährdet Landessieger. Aber Spitzenspielerin Wenna Tu musste mit ihrer Partnerin im Doppel immerhin einen Satz gegen das GTO abgeben. Michelle Eckstein und Pia Prochazka setzen sie mit ihrer Partnerin durch harte Blöcke und Konter sowie beherzten Topspins einige Male erfolgreich unter Druck und stellten so den zwischenzeitlichen 1:1-Satzausgleich her. Am Ende unterlagen Eckstein/Prochazka aber doch klar mit 1:3. Das Spiel gegen das FSG ging insgesamt 0:5 verloren.

Enger verlief die Partie gegen das Kolleg St. Sebastian Stegen aus Südbaden. Nach zwei Auftaktniederlagen im Doppel konnten sich in den Einzeln des hinteren Paarkreuzes Natalie Schmitt und Fiona Bauer zweimal in die Siegerliste eintragen. Sie glichen damit zum 2:2 aus. Weitere GTO-Punkte folgten nicht. 2:5 unterlag Osterburken.

Gespannt richteten sich nun die Blicke auf das letzte Spiel des Tages gegen das Anna-Essinger-Gymnasium Ulm, das die beiden Begegnungen davor ebenso verloren hatte. Eckstein/Prochazka gewannen in vier Sätzen ihr Doppel, Angelina Maksimov/Jana Alter unterlagen dagegen in ihrem Doppelspiel in vier Durchgängen. Nach den Einzel-Niederlagen von Bauer und Schmitt lagen die Nordbadenerinnen 1:3 zurück. Durch Siege von Eckstein und Prochazka glichen sie dann aber zum 3:3 aus. Ulm ging nach der 1:3-Niederlage von Maksimov wieder mit 4:3 in Führung. Alter fehlte nicht viel, um zum 4:4 auszugleichen. Nach einem unglücklichen Netzball zugunsten ihrer Gegnerin verlor sie den entscheidenden fünften Durchgang mit 9:11. Das Anna-Essinger-Gymnasium durfte die Glückwünsche der Osterburkenerinnen zum 5:3-Sieg entgegennehmen.

Freude über den 4. Platz kam kurz nach der knappen Niederlage im letzten Spiel verständlicherweise nicht auf.

Bemerkenswert ist allerdings, rückblickend betrachtend auf die JtfO-Spielrunde 2016/2017, dass nur zwei der sieben Spielerinnen zu Beginn des Schuljahres aktiv Tischtennis in einem Verein gespielt haben und ihre Fähigkeiten in dem schnellsten Ballsport der Welt vorwiegend über Spiele und vereinzelte Trainingseinheiten im Tischtennisraum der Schule entwickelten. Die Anmeldung zum Wettbewerb ging auf die Initiative der Schülerinnen zurück.

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