Wie sieht eine robuste Internetverbindung innerhalb einer Inselgruppe aus? Solche Aufgaben des jüngsten Informatik-Bibers sind interessant und spannend. Auf den ersten Blick ist das zwar reine Tüftelei, tatsächlich handelt es sich aber um Grundüberlegungen, die zur richtigen Lösung führen.

356 Schülerinnen und Schüler des GTO waren ebenso eifrig wie ihre Kolleginnen und Kollegen aus Nord- und Südamerika, Asien, Afrika und Europa beim Informatik-Biber dabei und stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben. Organisiert wurde der Wettbewerb am GTO von der Lehrerin Annette Hils, die, vertreten durch Christian Schinnagel, den erfolgreichen Teilnehmern im Rahmen einer Feierstunde den Glückwunsch der Schulgemeinschaft für ihre hervorragenden Leistungen überbringen konnten. Zugleich dankte Annette Hils allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen für ihre Unterstützung bei der Durchführung des Wettbewerbs und ihren damit verbundenen Beitrag für die Begabtenförderung.

Das Team Johannes Behringer und Bryant Oyeleke aus der Klasse 6a belegte ebenso einen 1. Platz wie das Team Lukas Nickel und Laurin Eder aus der Klasse 10a. Sehr beachtliche 2. Plätze erkämpften sich Luisa Stahl aus der Klasse 6c, das Team Tessa Häusler und Tabea Schulz aus der Klasse 6a, das Team Maja Bloos und Lena Wüst aus der Klasse 7a, das Team Felix Metzger und Simon Weißschädel, das Team Lia Baumann und Maren Untch (beide aus der Klasse 7b), das Team Alina Hörner und Maja Zipf aus der Klasse 8d und das Team Antoia Hauesen und Henrike Baar aus der Klasse 9c.

Beachtliche 3. Plätze gingen an insgesamt 126 Schülerinnen und Schüler des GTO, davon das beste 5. Klässlerteam David Noe und Hendrick Jung aus der Klasse 5c.

Die Teilnahme am Informatikbiber ist ohne Vorkenntnisse möglich und die Motivation war groß. Angeboten wurden Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades: von Fragen rund um das Sicherheitssystem eines Museums bis hin zur Hochhauslichtkunst.
Seit seiner Premiere im Jahr 2006 verzeichnete der Informatik-Biber neue Rekordzahlen und wurde damit zum Projekt mit der größten Reichweite im Bereich der Digitalen Bildung in Deutschland.

Der Wettbewerb hat die Vision, Menschen für den Bereich der Informatik zu begeistern. Der Informatik-Biber ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. Der Biber ermöglicht zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst versteckte Talente erkennen.

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde. Träger von BWINF sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. Gefördert wird der BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weitere BWINF-Projekte sind der Bundeswettbewerb Informatik, der Jugendwettbewerb Informatik und das Auswahlverfahren für das deutsche Team bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI).

 

 


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