Auf Initiative der Bibliothekarinnen und dank der Unterstützung durch den Verein der Freunde und Förderer des Ganztagsgymnasium Osterburken konnte der Hamburger Bestsellerautor Andreas Schlüter zur Lesung aus seinem Jugendroman „Spacekids“, als Gast am GTO begrüßt werden. Gespannt erwarteten die Schüler der fünften Klassen den bekannten Kinder- und Jugendbuchautor.

Zum dritten Mal öffnete das GTO für den großen Bücher- und Medienbasar seine Pforten. Zahlreiche Anbieter brachten Ihre gebrauchten Bücher, CD´s oder DVDs in die Aula des Ganztagsgymnasium und legten diese auf die bereitgestellten Tische aus. In kürzester Zeit waren alle Tische belegt und der ein oder andere Nachzügler musste seine Schätze auf den Treppenstufen der Aula ausbreiten.

Inhalt

Online-Katalog

Der Online Katalog zu unserer Bibliothek kann hier angerufen werden. Sollten Sie einen Fehler finden bzw. Verbesserungsvorschläge haben, dann bitten wir um eine kurze Nachricht. Vielen Dank für ihr Verständnis und ihre Mithilfe.

Die Anwenderbenutzung des Online- Kataloges kann hier heruntergeladen werden.  

Allgemeines

Die Bibliothek des Ganztagsgymnasiums Osterburken wurde mit Bezug der Schule im Jahre 1971 eingerichtet. Die Räumlichkeiten waren damals noch begrenzt auf die Fläche eines Klassenzimmers. Nach und nach wurde der Bibliotheksbereich um zwei Klassenzimmer erweitert.
Die GTO-Bibliothek ist sowohl eine Schulbibliothek als auch eine öffentliche Bibliothek des Neckar-Odenwald-Kreises.
Das reichhaltige Angebot  - ca. 34.000 Bücher – erlaubt eine intensive Einführung in den Umgang mit Büchern, insbesondere mit Nachschlagwerken, Handbüchern und Bibliographien schon in frühen Klassen. Dies erleichtert auch die unterrichtsbegleitende und vertiefende selbständige Arbeit der Schüler.

Jedermann ist berechtigt, die Bibliothek im Rahmen der Benutzungsordnung zu benutzen. 
Minderjährige können mit schriftlicher Einwilligung eines gesetzlichen Vertreters Benutzer werden. Für die Anmeldung ist die Unterschrift auf dem Antragsformular erforderlich. Der gesetzliche Vertreter verpflichtet sich gleichzeitig zur Haftung im Schadensfall und zur Begleichung anfallender Entgelte und Gebühren.
Die Benutzer sind verpflichtet, der Bibliothek Änderungen ihres Namens oder ihrer Anschrift unverzüglich mitzuteilen.
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Benutzerordnung

Allgemeines

Die Bibliothek im Ganztagsgymnasium Osterburken ist eine öffentlich-rechtliche Einrichtung des Neckar-Odenwald-Kreises.

Jeder ist berechtigt, die Bibliothek im Rahmen dieser Benutzungsordnung auf öffentlich-rechtlicher Grundlage zu benutzen. Die Benutzung der Bibliothek ist grundsätzlich unentgeltlich. Entgelte für besondere Leistungen sowie Säumnisgebühren und Ersatz werden nach der zu dieser Benutzungsordnung gehörenden Gebührenordnung in der jeweils gültigen Fassung erhoben.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten werden durch Aushang bekannt gegeben.

Anmeldung

Der Benutzer meldet sich persönlich unter Vorlage seines gültigen Personalausweises oder eines gleichgestellten Ausweisdokumentes an und erhält kostenlos einen Benutzerausweis, der nicht übertragbar ist und Eigentum der GTO-Bibliothek bleibt. Mit seiner Aushändigung ist er als Benutzer zugelassen.

Minderjährige benötigen die schriftliche Einwilligung des Erziehungsberechtigten. Mit der Unterschrift erkennt der Benutzer bzw. Erziehungsberechtigte die Benutzungsordnung an und verpflichtet sich für den Schadensfall.

Die Benutzer sind verpflichtet, der Bibliothek Änderungen ihres Namens oder ihrer Anschrift unverzüglich mitzuteilen. Der Benutzerausweis ist nicht übertragbar. Der Verlust des Benutzerausweises ist unverzüglich anzuzeigen. Für die Ausstellung eines Ersatzausweises wird eine Gebühr in Höhe von 5,00 Euro erhoben. Der Benutzerausweis ist auf Verlangen oder wenn die Voraussetzungen für die Benutzung nicht mehr gegeben sind, zurückzugeben. Für Schäden, die durch den Missbrauch des Ausweises durch Dritte entstehen haftet der Ausweisinhaber.

Datenschutz

Mit der Anmeldung stimmt der Benutzer der elektronischen Speicherung seiner Daten zur Abwicklung des Ausleihverfahrens und zu statistischen Zwecken zu. Die geltenden gesetzlichen Datenschutzbestimmungen werden beachtet.

Ausleihe, Leihfrist

Gegen Vorlage des Benutzerausweises werden den Benutzern Medien ihrer Wahl zum bestimmungsgemäßen Gebrauch für die festgesetzte Leihfrist ausgeliehen.

Die Leihfrist beträgt für Bücher und CDs 3 Wochen, für Zeitschriften und Zeitungen 1 Woche.

Präsenzbestände/Informationsbestände sind in der Regel nicht ausleihbar.

Für bestimmte Medienarten kann die Bibliotheksleitung kürzere Leihfristen bestimmen. Sie kann die Anzahl der Entleihungen und Vorbestellungen begrenzen. In begründeten Ausnahmen kann die Leihfrist verkürzt werden.

Bei der Ausleihe von Medien werden Quittungen ausgestellt. Diese sind an Ort und Stelle auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Spätere Reklamationen werden nicht anerkannt. Die Quittungen sind mindestens bis zur Rückgabe der Medien aufzubewahren.

Die Leihfrist kann vor ihrem Ablauf mündlich, telefonisch oder per E-Mail bis zu zweimal verlängert werden, wenn keine Vorbestellung vorliegt. Sind Medien mehrfach vorbestellt, kann die Ausleihfrist verkürzt werden. Bei Antrag auf Verlängerung kann die Vorlage der ausgeliehenen Medien verlangen werden. Die Anzahl der ausleihbaren Medien kann begrenzt werden. Ausgeliehene Medien dürfen nicht an Dritte weiterverliehen werden. Die Ausleihe der Medien kann von der Rückgabe angemahnter Medien sowie der Erfüllung bestehender Zahlungsverpflichtungen abhängig gemacht werden. Die vorzeitige Rückgabe der Medien ist jederzeit während der Öffnungszeiten möglich.

Vorbestellung

Für ausgeliehene Medien kann die Bibliothek, auf Wunsch des Benutzers, Vorbestellungen entgegennehmen.

Fernleihe

Bücher und Zeitschriften, die nicht im Bestand der GTO-Bibliothek vorhanden sind, können auf Antrag im Zuge der Fernleihe von auswärtigen Büchereien nach den hierfür geltenden Bestimmungen beschafft werden. Der Benutzer hat die anfallenden Kosten zu tragen.

Verspätete Rückgabe, Gebühren

Bei Überschreitung der Leihfrist ist eine Säumnisgebühr zu entrichten, unabhängig davon, ob eine schriftliche Mahnung erfolgt ist. Bei schriftlicher Mahnung sind zusätzlich Gebühren in Höhe der jeweils entstandenen Portokosten zu entrichten.

Gibt ein Benutzer die an ihn ausgeliehenen Medien trotz dreimaliger Mahnung nicht zurück, so werden die entliehenen Medien, Säumnisgebühren und sonstigen Forderungen ggf. auf dem Rechtsweg eingezogen.

Die Säumnisgebühr beträgt pro Tag 0,10 EUR und pro Woche 0,50 EUR.

Sorgfaltspflicht, Haftung, Schadensersatz

Der Benutzer ist verpflichtet, die ihm überlassenen Medien sorgfältig zu behandeln und sie vor Verlust, Datenverlust, Beschädigung und Beschmutzung zu bewahren. Sie haften bei Ver­lust, Beschädigung oder Beschmutzung von Medien in Höhe des Wiederbeschaffungswertes, auch wenn ein persönliches Verschulden nicht nachzuweisen ist. Ist die Wiederbeschaffung unmöglich oder unzumutbar, so geht der Ersatzanspruch auf den Zeitwert des Mediums.

Bei der Ausleihe außer Haus haben die Benutzer den Zustand und die Vollständigkeit der Medien, die sie entleihen wollen, zu überprüfen und sichtbare Mängel sofort, andere Mängel unverzüglich nach ihrer Feststel­lung der Bibliothek anzuzeigen. Es ist untersagt, Beschädigungen selbst zu beheben oder beheben zu lassen

Der Benutzer hat den Verlust der an ihn ausgegebenen Medien der Bibliothek unverzüglich anzuzeigen.

Verhalten in der Bibliothek

Jeder Benutzer hat sich so zu verhalten, dass andere Benutzer nicht gestört oder in der Benutzung der Bibliothek beeinträchtigt werden.

Rauchen, Essen und Trinken sowie die Benutzung von Handys sind in der Bibliothek nicht gestattet. Taschen sind während des Bibliotheksbesuches am Eingang zur Bibliothek abzustellen. Die Bibliothek übernimmt keine Haftung für aus den Taschen abhanden gekommene Gegenstände. Den Anweisungen des Bibliothekspersonals ist Folge zu leisten.

Ausschluss von der Benutzung

Personen, die gegen die Benutzungsordnung oder die Hausordnung verstoßen oder den Anordnungen der Bediensteten zuwider handeln, können von der Benutzung der Bibliothek auf Zeit oder auf Dauer ausgeschlossen werden.

Der Ausweis ist zurückzugeben.

Haftungsausschluss

Die Haftung für Personen-, Sach-, oder Vermögensschäden, die bei der Benutzung der GTO-Bibliothek oder der entliehenen Medien entstehen wird ausgeschlossen. Für mitgebrachte Wertsachen wird keine Haftung übernommen. Der Inhaber eines Benutzerausweises haftet für Schäden, die aus einer missbräuchlichen Verwendung seines Benutzerausweises entstehen.

gez. Regina Krudewig-Bartel, OStD'in Schulleiterin

Öffnungszeiten

Die GTO-Bibliothek hat zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montag und Dienstag: 10.00 Uhr bis 16.15 Uhr
Mittwoch und Freitag: 10.00 Uhr bis 13.15 Uhr
Donnerstag: 10.00 Uhr bis 16.15 Uhr

Für die Ferien werden die geänderten Öffnungszeiten in der Tagespresse veröffentlicht.

Kontakt

Frau Henrike Hügel
Frau Silke Wohlgemuth
Tel.: 06291 / 6408-19
Fax: 06291 / 6408-13
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anmeldeformular

Das Anmeldeformular kann hier heruntergeladen werden: Anmeldeformular (pdf   ---   ca. 100 kB)

Medienangebot

Der Bestand umfasst ca. 34 000 Bücher und andere Medien für die schulische und berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung, für die Freizeitgestaltung und zur Unterhaltung für alle Altersklassen. So gehören z. B. mehr als 7 000 Kinder-  und Jugendbücher und über 2 000 Romane für Erwachsene zum Bestand.  Im Einzelnen sind dies:
Sachliteratur aus den Bereichen:

  • Geologie, Geographie, Biologie, Gemeinschaftskunde, Wirtschaft, Religion, Pädagogik, Medizin, Recht, Astronomie, Chemie, Physik, Sport, Mathematik, Kunst, Musik, Geschichte, Psychologie, Ethik
  • Zeitungen, Zeitschriften und Lexika aus allen Wissensgebieten
  • Moderne und Klassische Literatur
  • Unterhaltungsliteratur
  • Kinder- und Jugendbücher
  • Fremdsprachliche Literatur, Wörterbücher und Sprachkurse
  • Lernhilfen  
  • Hörspiele und Hörbücher
  • Klassensätze ausgewählter Lektüren in deutscher und englischer Sprache
  • Bastelbücher/Werkbücher
  • Kochbücher
  • Gartenbücher
  • Reiseführer
  • Bewerbungsbücher/Berufswahl

Ausleihstatistik 2018

Bücher + Medienbestand: 22921
Jugend+ Kinderliteratur: 3243
Erwachsenenliteratur: 1376
Sachliteratur: 14367
CD/DVD: 439
Zeitschriften: 2386

Benutzer: 1139
Zahl der ausgeliehenen Medien: 6108

Führungen und Veranstaltungen

bib2Die Bibliothek des Ganztagsgymnasiums bietet für Vorschulkinder, Schulklassen und andere Gruppen Führungen an.
In regelmäßigen Abständen werden Kindergärten eingeladen, um mit deren Vorschulkindern an einer altersgerechten Einführung in die Bibliotheksbenutzung teilzunehmen. Dabei wird ein Spiel rund um die Regeln zur Bibliotheksnutzung gespielt und anschließend eine spannende Geschichte vorgelesen.
Verschiedene Grundschulklassen kommen gerne zu einer Führung in die Bibliothek um diese bei spannenden Spielen rund um die verschiedenen Medien besser kennenzulernen. Dabei werden auch erste Grundregeln zur Bibliotheksnutzung besprochen.  
Die 5. Klassen des Gymnasiums und der Realschule Osterburken werden jedes Jahr zum Bibliotheksführerschein eingeladen.  In dieser 2stündigen Führung werden alle wichtigen Rahmenpunkte in Bezug auf die Benutzung der Bibliothek besprochen und in einem anschließenden Fragebogen abgefragt. Anschließend werden noch offene Fragen beantwortet und die Kinder bekommen den heißbegehrten Bibliotheksführerschein ausgehändigt.
Weitere Führungsmodelle werden zur Zeit von uns ausgearbeitet und stehen danach zur Buchung zur Verfügung, wie zum Beispiel die „Märchen- und Sagenrally“ oder „Mein schönster erster Satz“.
Termine  zu einer Bibliotheksführung können unter Tel. 06291 / 6408-19 vereinbart werden.
Neben den Führungen finden regelmäßig Autorenlesungen am GTO statt. Die Veranstaltungen werden vom Bibliothekspersonal gebucht und komplett organisiert. Es wird ein geringes Eintrittsgeld von ca. 2,-- Euro (je nach Kostenhöhe) verlangt und für die Finanzierung  der Veranstaltung verwendet. In den vergangen Jahren konnten namhafte Autoren in die GTO-Bibliothek eingeladen werden:
Peter Härtling                       Stefan Wilfert
Gudrun Pausewang            Katja Brandis
Wolfgang Hohlbein              Dagmar Geisler
Andreas Schlüter               Christoph Wortberg
Mirjam Pressler                    Irene Ruttmann

Einmal im Monat wird ein Vorlesenachmittag in der Bibliothek für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren angeboten. Unsere Vorlesepaten sind ehrenamtlich tätig und bereiten den Kindern mit viel Spaß und tollen Ideen,  lustige, spannende und oft abenteuerliche Nachmittage. Am Ende der Veranstaltung ist immer noch genügend Zeit ein bisschen im Bestand des umfangreichen Kinder- und Jugendbuchbereichs der Bibliothek zu stöbern und Bücher auszuleihen.   
Im Zuge der Vorlesenachmittage werden regelmäßig Bilderbuchkinos gezeigt und Musikveranstaltungen angeboten.

Fragen und Anregungen

Bei Fragen zu den Standorten der Medien, zur allgemeinen Orientierung, zur Benutzung von Katalog und Internet, zu Literatur oder bestimmten Sachthemen sind die Mitarbeiterinnen der Bibliothek gerne behilflich. Anregungen und Verbesserungsvorschläge nehmen sie gerne entgegen.

Schulleiterin
OStD'in Regina Krudewig-Bartel

Stellvertretender Schulleiter
StD Uwe Rossa 

Schulleiterin Regina Krudewig-Bartel über ihr erstes Jahr am GTO

„Warum sind Sie gerade ans GTO gegangen?“

“Es hat gepasst, es war einfach stimmig! Von je her hatte ich das Gefühl, dass das Schulkonzept am GTO einfach das richtige ist. Besonders wichtig erschienen mir schon immer der Ganztagesbetrieb in gebundener Form und die Ganzheitlichkeit der Schule. Dabei beeindruckt mich die hohe Bereitschaft der Menschen rund ums GTO weit über den Unterricht hinaus. Schule war für mich schon immer mehr als die Unterweisung in Fächern. Es ist mir besonders wichtig, dass man in der Schule das Miteinander leben lernt. Das Sozialkonzept, darüber hinaus aber auch die vielfältigen Arbeitsgemeinschaften und gerade auch die tollen Musikangebote haben mich zu dem Entschluss geführt, dass, wenn ich Schulleiterin werden will, dann nur hier. Ich gehöre einfach hierher!”

„Gab es Schwierigkeiten am Anfang?“

„Das kann ich nicht sagen. Ich hatte es sehr einfach, mich einzugewöhnen. Das Kollegium insgesamt war mir gegenüber unglaublich hilfsbereit, offen und aufgeschlossen. Am Anfang wollte ich daher auch einfach nur zuschauen und hinhören. Mir ist es darum gegangen, die Kollegen erstmal kennen zu lernen und dabei ihre Probleme und Interessensschwerpunkte wahrzunehmen. Für eine Schule ist es unglaublich wichtig, dass die Kollegen ihre Potentiale weiterentwickeln können.“

„Was gefällt Ihnen am GTO besonders?“

„Besonders gefallen mir die Musik-Angebote und dabei vor allem das Jazz-Symposium, da ich selbst musikbegeistert bin und auch gerne musiziere. Gleiches gilt auch für unsere Angebote rund um das soziale Lernen. Aber auch das Engagement, die Offenheit und Herzlichkeit des Kollegiums mir gegenüber, empfinde ich als unglaublich wohltuend. Gleiches gilt für das hohe Engagement der SMV und der Elternschaft. Ich habe hier vieles gefunden, was dem Bild der Schule, das ich mir gemacht habe, voll entspricht. Nicht vergessen möchte ich auch die offene Aula als Symbol der Offenheit der Schule.“

„Was haben Sie aus Ihrem ersten Jahr als Schulleiterin noch besonders in Erinnerung?“

„Das Jazz - Symposium und vor allem die Awasa - Aktion. Es hat mich tief beeindruckt, wie viel Mühe sich die Schülerinnen und Schüler über das ganze Jahr hinweg für diese wichtige Aktion machen und wie groß die Spendenbereitschaft und die Anteilnahme für die Menschen in Awasa ist.“

„Was möchten Sie am GTO verändern?“

„Wenig. Ich wünsche mir eine noch stärkere Profilierung unseres Schulleitfadens in Bezug auf gemeinsames und soziales Lernen. Mein Ziel für die nächsten Jahre ist eine stärkere Vernetzung der bestehenden, sehr guten Konzepte zu einem noch besseren Ganzen. Darüber hinaus möchte ich die Interessen der Kollegen noch besser koordinieren. Der recht volle Terminkalender liefert einige Gründe zum Nachdenken. Auch die Entwicklung eines Sozialcurriculums ist mir ein wichtiges Anliegen. Soziale Werte und die Familien geraten leider zunehmend unter Druck. Unsere Kinder brauchen aber einen Ort, der die Familie ergänzt. Die Kooperation mit den Eltern, ein dickes Pfund am GTO, möchte ich stärken und ausbauen.“

„Wie Sie wissen, ist unsere Schule als G8-Schule von vielen Seiten einem großen Druck ausgesetzt? Gerade auch durch die G9-Schulen. Warum sollten die Eltern sich gerade für das GTO entscheiden?“

„Wenn eine Schule G8 erfolgreich gestaltet, dann unser GTO. Im Gegensatz zu den anderen Schulen brauchen wir G9 gar nicht, um unsere Schülerinnen und Schüler fit fürs Leben zu machen. Unser Schulkonzept im Ganztagesbetrieb, welches auf Fordern und wertschätzendes Fördern im Miteinander setzt, holt unsere Kinder dort ab, wo sie stehen und bringt sie auch ans Ziel. Meine Kolleginnen und Kollegen begleiten unsere Schützlinge in vielfältiger Weise. Wir erwarten aber auch, dass sich unsere Schüler anstrengen. Wir lassen kein Kind zurück, was entschlossen ist, ans Ziel zu kommen.“

„Können Sie einige Punkte nennen, was Sie unter “Fordern und Fördern” verstehen?“

„Wir verfolgen - gefördert durch das Ganztageskonzept in gebundener Form - ein umfangreiches Betreuungs- und Hausaufgabenkonzept. Neben einem speziell auf die Lerngruppe abgestimmten Förderunterricht haben unsere Schulklassen ausgewiesene eigene Aufgabenstunden, in denen die Schüler selbständig und miteinander, aber unter Aufsicht, ihre Hausaufgaben machen. Die sie beaufsichtigenden Lehrer haben für möglicherweise auftretende Fragen dabei stets ein offenes Ohr. Eine professionelle Lernbegleitung - und sich dabei wohl fühlen und aufgehoben sein -, sind bei uns keine Gegensätze, sondern bedingen einander.“

„Man hört immer wieder vom besonderen “Geist des GTO”. Was ist damit gemeint?“

„Unser Geist entsteht durch die starke Schulgemeinschaft auf gleicher Augenhöhe aller beteiligten Menschen. Wir sind eine Schulgemeinschaft und das leben wir auch. So verstehen wir eben das “Fordern und Fördern” ganzheitlich, das heißt, wir erwarten nichts von den Schülerinnen und Schülern, was wir auch nicht selbst zu tun bereit sind. Als Schulleiterin ist mir die Weiterentwicklung der fachlichen, methodischen und didaktischen Kompetenzen meiner Kollegen ein großes Anliegen. Hohe fachliche Kompetenz steht gleichwertig neben handlungsorientierten Unterrichtsformen und kontinuierlicher methodischer Fortbildung. Gerade letzteres verstehen wir so, dass sich unsere Kollegen ihre Konzepte einander zugänglich machen und gegenseitig helfen. Besonders stolz bin ich auf die Offenheit des Kollegiums für Fortbildungsangebote und neue Methoden auf der Höhe der Zeit. Gerade unsere gute, von gegenseitiger Wertschätzung getragene Schulatmosphäre ist hierfür ausschlaggebend, da ein großes Vertrauen untereinander dafür unabdingbar ist. Zu einem guten Geist gehört aber auch die soziale Hygiene in der Klasse, damit meinen wir ein gesundes Miteinander in den Lerngruppen. Konsequentes Vorgehen bei Störungen des Schul- oder Klassenfriedens sind für mich selbstverständlich. Unseren Geist spürt man übrigens auch am Schulgebäude. Unser gemeinsamer Lebens- und Arbeitsraum hat schon so manche sichtbare Schramme, aber unsere Schule lebt und hebt sich von so machen funktionalen, aber steril wirkenden Räumen spürbar ab.“

Mein Name ist Anne-Rosalie Horvath und ich bin Sozialarbeiterin (B.A.).

Die Schulsozialarbeit befindet sich in der Trägerschaft des Caritasverbandes im Neckar-Odenwald-Kreis und ist als solche in ihrer pädagogischen Arbeit eigenverantwortlich und unabhängig.

„Unter Schulsozialarbeit wird im Folgenden ein Angebot der Jugendhilfe verstanden, bei dem sozialpädagogische Fachkräfte kontinuierlich am Ort Schule tätig sind und mit Lehrkräften auf einer verbindlich vereinbarten und gleichberechtigten Basis zusammenarbeiten, um junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern, dazu beizutragen, Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und abzubauen, Erziehungsberechtigte und Lehrer/-innen bei der Erziehung und dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz zu beraten und zu unterstützen sowie zu einer schülerfreundlichen Umwelt beizutragen." (Speck 2011)

Ziele:

Schulsozialarbeit hat das Ziel, Kinder und Jugendliche in ihrer allgemeinen Entwicklung zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern, wobei sie ressourcenorientiert arbeitet. Darüber hinaus gibt sie Hilfestellungen beim Aufbau und der Stabilisierung von:

  • Eigenverantwortung
  • Selbstständigkeit
  • sozialer Kompetenz
  • demokratischen Strukturen,

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