A new state is born – genau um 11.30 Uhr rief am Montag Staatspräsident Bassit Agbere in Anwesenheit der Bundestagsabgeordneten Nina Warken aus Tauberbischofsheim und der Osterburkener Stadträtin Margaret Horb am Ganztagsgymnasium Osterburken (GTO) den neuen Staat G-Topia aus. In einem spannenden Experiment zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verwandelte sich das GTO für zweieinhalb Tage in einen fiktiven Staat namens G-Topia mit eigener Flagge, einer Verfassung und Staatshymne, einer eigenen Währung, einer Regierung mit Ministerien, einem Parlament, einem Justiz- und Polizeiapparat usw. Alle staatlichen Institutionen und Organe waren unter der Leitung von Studienrat Lars Rauss im Vorfeld durch freie, allgemeine, direkte, gleiche und geheime Wahlen besetzt worden. Rauss hatte mit seiner „Schule als Staat – AG“ drei Jahre auf das Mammutprojekt hingearbeitet. Ziel war es, die Komplexität staatlichen Handelns zu simulieren und damit spürbar zu machen, um ein demokratisches Verständnis und gesellschaftliches Engagement zu fördern.

Das Schuljahresende ist auch immer eine Zeit des Abschiednehmens. Man verabschiedet sich für die Ferien von den Kolleginnen und Kollegen, der Schulleitung und von den zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und natürlich auch von den Schülerinnen und Schülern.

Zu einem Gedankenaustausch über die Folgen der Digitalisierung der Gesellschaft und die aktuelle Lage des GTO konnten die Schulleiterin des Ganztagsgymnasiums Osterburken (GTO), Oberstudiendirektorin Regina Krudewig-Bartel und ihr Stellvertreter, Studiendirektor Uwe Rossa, die Bundestagsabgeordnete Nina Warken, Integrationsbeauftragte der CDU/CSU – Fraktion, am GTO begrüßen. Ebenso konnte die Schulleitung die Osterburkener Stadträtin und Vorsitzende des Stadtverbandes der CDU Osterburken, Margaret Horb, die Vorsitzende des Elternbeirats am GTO, Dagmar Heckmann, Camilla Odiari vom Elternbeirat und den Vorsitzenden des örtlichen Personalrats, Oberstudienrat Achim Brümmer, begrüßen. Zuvor hatte Nina Warken der Eröffnung des diesjährigen Projekts „Schule als Staat“ am GTO beigewohnt.

Im Juli 2019 besuchten 65 Schülerinnen und Schüler der 9.Klassen des Ganztagesgymnasiums Osterburken zwei Orte, die an die Zeit des Dritten Reiches und die damals geschehenen Verbrechen der Nationalsozialisten erinnern: Die Gedenkstätte an das KZ-Außenlager in Neckarelz und das Konzentrationslager Struthof, das sogenannte Stammlager, bei Natzweiler in den Vogesen bei Straßburg.

Zum Schuljahresende fanden turnusgemäß für die Jahrgangsstufe 1 des Ganztagsgymnasiums Osterburken (GTO) die Studienfahrten statt. Auch in diesem Jahr ging es unter anderem auch wieder nach Lovran in Istrien (Kroatien). Begleitet wurden die in diesem Jahr 32 Schülerinnen und Schüler von den Lehrern Renate Henneberger und Christian Göckel und von Studienreferendarin Sarah Brötel, die damit ihre Ausbildung abschloss.

Nur um neun Punkte verfehlte die Schulmannschaft des Ganztagsgymnasium Osterburken den 3. Platz im Heilbronner Frankenstadion. Der 4. Rang ist die beste Platzierung, die ein Osterburkener Leichtathletik-Team in den letzten acht Jahren bei einem Jugend-trainiert-für-Olympia-Wettbewerb auf Landesebene erreicht hat.

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