Am Ende des Schuljahrs 2018/19 wird das Ganztagsgymnasium Osterburken (GTO) für eine Woche der fiktive Staat „G-Topia“. Unter Leitung von GTO-Lehrer Lars Rauss bereitet die Arbeitsgemeinschaft „Schule als Staat“ das Projekt vor. Insgesamt 700 wahlberechtigte Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer wurden von Anfang an in die Entscheidungsprozesse eingebunden und stimmten über die Gestaltung des ersten fiktiven Staates auf dem Boden des GTO ab. Als erstes wurden nun der Staatsnamen und der Währungsname bestimmt.

Mit „G-Topia“ setzte sich der Vorschlag des Schülers Lukas Heinemann aus der Klasse 6b durch. G-Topia lehnt sich an den Titel „De optimo rei publicae statu deque nova insula Utopia“ (Vom besten Zustand des Staates oder von der neuen Insel Utopia) des 1516 erschienenen Romans des englischen Staatsmanns Thomas Morus an. Dieser beschrieb darin eine ideale Gesellschaft. Weniger philosophisch ging es dann beim Währungsnamen zu. Hier machte sich das Mitmachen im besten Sinne des Wortes bezahlt: der Vorschlag „Pfund Grünkern“ von GTO-Lehrer Florian Pechbrenner setzte sich mit nur einer Stimme Mehrheit durch. Die nächsten Schritte sind die Gestaltung der Währung und der Staatsflagge.